Dienstag, 1. September 2015

01: Wieder in Hamburg

Wieder allen erwartens gab es auch auf der Fährt durch den Schwarzwald / Feldberg kein einzigen Regentropfen. Ganz entspannt ging es also vom Bodensee nach Lörrach und dort dann über Nacht mit dem Autozug nach Hamburg.
Und heute morgen vom Autozug in Altona direkt weiter ins Büro (und alle so: yeah! ;)

Montag, 24. August 2015

23: Am Bodensee

Der Zwischenstopp in Südtirol/Meran war super. Eine wirklich sehr schöne Gegend.
Kleine Pause bei "Unsere liebe Frau im Walde"

Und als Zugabe gab es noch ein Regenbogen über den Dolomiten
 
Bei der Fahrt am nächsten Tag habe ich bei der Planung total vergessen, das auf dem Weg zum Bodensee mal so drei große Alpenpässe dazwischenliegen. Der erste war schon der höchste in Europa, das Stilfzer Joch (mit den legendären 49 Spitzkehren, was für eine Maloche ;) . Dann der Ofenpass und der Fluelapass. Dort oben war eigentlich immer dicker Wolkennebel und Null Sicht :)
Kaum habe ich die Schweiz durchfahren und komme zur deutschen Grenze, fallen die Temperaturen und es fängt an zu regnen,.
Jetzt wieder ein paar Tage chillen und dann gehts weiter durch den Schwarzwald nach Lörrach.

Donnerstag, 20. August 2015

20: Nach Venedig

naja, eigentlich geht es nachher erstmal auf die Fähre nach Venedig. Der Trip wird 36 Stunden dauern und, da Hochsaison und alle Kajüten ausgebucht sind, dann als Deckspassage durchgezogen. Ich hoffe, meine Isomatte und mein Rücken sehen das auch so locker :)
Am Samstag bin ich dann in Venedig, und wenn ich mich noch bewegen kann und die Crew mich nicht einfach mit dem Schlauch vom Deck gespült haben, gehts gleich weiter nach Südtirol, Meran.
Dort wird es vermutlich ebensowenig Internet geben, deshalb gehts hier dann erst nach Sonntag vom Bodensee weiter.

Mittwoch, 19. August 2015

19: Patras

 Von Delphi aus, ging es über kleine Strässchen über die griechischen Berge nach Patras

Super Wetter, wie immer

Kleine Pause mit Aussicht

Kurven, wohin man schaut

Der Stausee Mornos, ganz in türkis. Aus diesem Stausee trinken die Athener.
Irgendwie creepy war der Stausee schon, eine ganz seltsame Form, fast keine Häuser am Ufer (vielleicht 2 oder drei, auf 100km), kein einziges Boot darauf, kein Mensch zu sehen.

Oft lag massenhaft Geröll auf der Strasse

Der Stausee sah aus, als hätten sich zwei Täler gekreuzt
 Als ich so durch die Einöde rumfuhr, bemerkte ich, dass ich seit einiger Zeit spritmässig auf Reserve fahre. Und die nächste Ortschaft ca 50km entfernt ist. Das macht die Sache dann doch etwas unentspannter.
In zehntausend Kurven um den Stausee
 Aber es hat dann doch gut hingehauen. Die Fahrt war super, die Gegend der Knaller und die Autos, die mir entgegenkamen kann ich an einer Hand abzählen.

Rio Andirrio Brücke
 Zum Schluss gab es noch die Rio Andirrio Brücke über das Mittelmeer. Rio heißt hier nicht Fluss, sondern so heißt der eine Ort der Brücke. Die Brücke ist bautechnisch echt der Hammer. Sie hat keinen festen Stand (weil kein Fels weit und breit, sondern nur Schlonze unter dem Wasser)

Die Brücke von unten.

Montag, 17. August 2015

17: Delphi

 Die Deckspassage von Kos nach Piräus war eigentlich ganz schön. Warm, Sterne am Himmel, entspannte Stimmung. Die Fähre klappert von Rhodos aus, viele Inseln Richtung Athen ab.
Leider kamen auf der letzten Inseln eine Gruppe jung-bürgerliche Drogenopfer, die dann die nächsten vier Stunden, nonstop rumgebrüllt und wie manisch laut gelacht haben. Nie im Leben hätte ich gedacht, dass sie es tatsächlich stundenlang durchhalten.

Frühstück mit Blick auf Athen
 Da Athen ja ganz in der Nähe lag, bin ich mit angehaltenem Atem nach Athen reingefahren. Dort mir ein Hügel gesucht und dort mit super Blick ein kleines Frühstück gegönnt.
In Athen hällt sich keiner, aber wirklich keiner an irgendwelche Verkehrsregeln. So heftig war es nicht einmal in Russland...

Mit ein bisschen Zoom besser zu sehen: Parthenon auf der Akropolis.
Heute  hab ich meine Motorradklamotten im Koffer gelassen und mit Hose und T-Shirt gefahren. Ich hatte heute viel Zeit, deshalb bin ich heute sehr, sehr gemütlich Richtung Delphi gefahren.

Blick von Delphi auf das Meer.
 Morgen bin ich auch den ganzen Tag in Delphi. Wenns klappt werde ich zum Orakel pilgern und fragen, wie denn die Reise so weitergeht ;)



16: Kos

 Kos war sehr ungewöhnlich. Auf der einen Seite tausende von Feriengästen, die mit gemieteten Auto, Moppeds, Fahrrädern oder Strandbuggies die Städte, Dörfer und Strände bevölkern. Und mitten drin die Flüchtlinge

Kleines Bergsträsschen von Kos

und eine schöne Allee

Wartezeit am Strand
 Da meine Fähre erst um 20 Uhr fuhr, habe ich die Zeit genutzt und an einem wirklich schönen Strand gechillt.
Ein Besucher auf meinem Knie

Fähre von Kos nach Piräus
Die beiden Tage in Kos waren für mich wirklich sehr beeindruckend.

Samstag, 15. August 2015

15: Nach Griechenland

Nach zwei Reisetage bin ich jetzt ca 20km von Datca entfernt.

Die weißen Pfeile entsprechen den Fährwegen.

mit einer weiteren Mini-Fähre von Bodrum nach Kos.
Platz für 5 Autos, kein Wunder das die Dinger immer ausgebucht sind


Grenzzaun in Kos. Davor stehe ich, dahinter die syrischen Flüchtlinge. Sehr seltsames Gefühl...

Dummerweise habe ich das falsche Ladekabel für mein Handy mitgenommen. D.h. ich kann jetzt keine Onlinebuchungen für die Fähren mehr machen. Das heißt wiederum, ich brauche einen Travel-Agent vor Ort. Und so einen zu finden in der Gluthitzte von Kos, in dem es nur Einbahnstrassen, tausende von Touristen und tausende von Flüchtlinge aus Syrien gibt ist ganz bezaubernd ;) besonders wenn man keine Ahnung hat wo einer sein könnte.

Hat aber geklappt. Ich hab sogar ein Ticket nach Athen für morgen Nacht bekommen. Juhuu!